EINLADUNG ZUM FACHVORTRAG: Der 2. Eindruck ist wichtiger als der 1. Eindruck

EINLADUNG ZUM FACHVORTRAG: 
Der 2. Eindruck ist wichtiger als der 1. Eindruck

Du möchtest auf Dich und Deine Persönlichkeit im Business zeigen? 
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Wo Location BURGHOF – DAS HOTEL Burghof 16 D-64753 Brombachtal 
Was ist das Investment?
Du investierst 49 €/ 249 €/ 699 € pro Person. 

10 Tipps

Fokus
Was ist der eine Satz? Es bleibt nur einen Satz hängen. Egal wie komplex dein Anliegen ist, du dringst nur erfolgreich durch, Wenn du deine Botschaft auf einem Satz reduzieren Toast. Der Empfänger kann sich deine Botschaften dann leicht merken und reproduzieren, das heißt: er erzählt sie weiter.Im Radio wird die Kern Aussage jedes Beitrags, geht es Sports auf einen Satz verdichtet. Diese Kopfarbeit findet vor der ausführlichen Recherchen und dem Texten Stadt. Mach du es genauso: vor dem Aufsätzen deines Konzeptes vor dem Schreiben der E-Mail, vor der Gestaltung deiner PowerPoint Folien. Kämpfe nicht um jeden dieser Satz! Erst wenn du deine Kernaussage, die Essenz deiner Botschaft, in einem griffigen Satz zu packen, dann kannst du mit der eigentlich Arbeit beginnen. Dank dieser fokussierten Vorbereitung wirst du deine Botschaft in Gehör bleiben und es bleibt in deinem Kopf. 
Kill your Darlings
Wer radikal kürzt, hat radikalen Erfolg!
Egal ob du den Produkt Vorteil deiner Angebot kommunizieren, im Meeting mit deinen Kunden oder Kollegen/innen eine neue Idee vorstellen oder eine komplexe Argumentation unter Experten führen tust: Derjenige, der das Wichtigste extrahiert und anschließend mutig auf das unwichtige verzichtet, ist klar im Vorteil!In der digitalen Welt werden wir mit Abertausenden Botschaften konfrontiert. Jede Information, die Nicht verarbeitet werden muss, ist eine gute Idee. Das schafft Kapazität im Kopf deines Gegenübers, deine Idee zu behalten Komplexität für dich als Experte wichtig. Dein gegenüber jedoch ist weniger Experte als du dich fürchtest vor, Vereinfachung und Verkürzungen da die komplexe Sachverhalte nicht gerecht sind? Du schreckst jede, der sich außerhalb deiner Expertenblase bewegt, durch ein überbordendes  Faktenwerk eher ab statt zu beeindrucken. Ja unterbewusst Mechanismus funktioniert so: was ich nicht ganz verstehe, bereitet mir Unbehagen. Menschen folgen dem, der Ihnen ein gutes Gefühl bereitet! Sei mutig und trenne dich von allen Fakten Beispielen und Details, die nicht unbedingt notwendig sind! Auf Nachfrage kannst du mit deinem Back-Up Material immer noch glänzen.
Bubble Bias 
Stehst du in deiner eigenen Bubblefilterblase! Deine Filter verstellen den Blick. Du weißt, worum es geht. Du hast die Beleg- und Hintergründe für deine Botschaft bereits verinnerlicht. Aber bei deinem Gegenüber nicht. Oft verfügen Kollegen/innen, die nicht am gleichen Projekt arbeiten, oder Kunden, denen du etwas verkaufen willst, über weit weniger Details als du. Wer sich dessen bewusst ist, gewinnt!Der Punkt ist: der Entscheider, den du überzeugen willst, bewegt sich stets außerhalb deiner Filter Bubble. Der Kunde hat keine Ahnung, warum dein Produkt eigentlich notwendig ist. Der Chef ist deine Arbeits- ab Läufe so weit entrückt, dass er den Wert deinem Workflow Idee nicht beurteilen kann. Im Radio/ TV muss ein erfolgreicher Moderator den Hörer immer da abholen, wo er sich gerade befindet das gilt auch für deine Kommunikation: hole deine Zielgruppe da ab, wo sie sich befindet. Das Geld für den Einstieg deiner Präsentation, aber auch für das Telefonat mit einem Kunden. Stelle deine Dinge, die für dich in deiner Bubble Selbstverständlich sind, ausführlich und bildhaft da! Nur so hast du eine Chance, dein Gesprächspartner dorthin zu führen, wo du ihn haben willst.
Kraftvolle, einfache Sprache
Trau dich, echt zu sprechen!
Wer etwas Wichtiges zu sagen hat, macht keine langen Sätze.Der Claim der Bild-Zeitung gilt auch für dich als Dienstleister oder Dienstleisterinnen und sollte von allen, die erfolgreich, kommunizieren wollen, beherzigt werden. Befreie dich  von über Genauigkeit und mach die Sache klar und einfach!Wenn Kollegen Kolleginnen von suboptimal oder Budget neutral sprechen, dann haben sie einfach nicht den Mut zu sagen, dass etwas schlecht, in akzeptabel oder schlichtweg Quatsch ist oder dass etwas nichts kosten darf. Nutze Klare, echte Wörter statt beschönigender Floskeln! Du gewinnst vielleicht nicht beim Bullshit Bingo, aber du fällst auf. Untersuchungen zeigen: wer den Mut hat, Dinge beim Namen zu nennen, der wirkt kompetent da. Deine Aussage sind stärker, sie werden als kompetenter wahrgenommen, Menschen neigen eher dazu, ihnen zu folgen. Trau dich! 
 
Mut zum Polarisieren
Wer aneckt, gewinnt! Manchmal sind Tatsachen unangenehm. Menschen neigen dazu, ihren Geschäftspartnern und auch ihren Kunden und trägt ein gutes Gefühl geben zu wollen. Super – Kommunikatoren wissen, wann es Zeit ist, auch unangenehme Wahrheiten auszusprechen – immer wertschätzend, aber direkt, klar und ehrlich.Was geschieht, wenn du mit einer Aussage, einem Statement zum Meeting Auftrag, eine Analyse vor Kunden oder in einem Mitarbeitergespräch polarisieren tust, beispielsweise etwas sagen tust, was man eigentlich nicht so sagen würde? Dein Ansehen steigt! Entgegen unserer natürlichen Befürchtung als Herdentiere werden wir nicht aus der Gruppe ausgeschlossen. Die Gruppe Blick zu uns aus. Wir polarisiert, beweist Mut. Und dieser Mut wird mit hoher Sachkenntnis und Einfluss assoziiert. Folglich haben alle deine Argumente im Anschluss mehr Gewicht. Wir orientieren uns gerne an starken Persönlichkeiten. Wir glauben und wollten Ihnen. Mit dem Mut zum Polarisieren und anecken wirst du zu einer solchen starken Persönlichkeit.Achtung: polarisieren heißt nicht beleidigen! Lass dir bei aller Ehrlichkeit nicht von Menschen zu ihr wahres Gesicht zeigen! Sonst kippt der positive Effekt ins Gegenteil. Die Regel lautet: wertschätzend und freundlich in der Form, aber immer ehrlich, klar und eben auch polarisieren in der Sache!
Perspektivenwechsel
Betrachte dein Anliegen aus der Perspektive deines Gesprächspartners!Oft reden wir, weil wir etwas sagen wollen. Doch dann kommunizieren wir nur für unsere gutes Gefühl. Das erzeugt die meisten Konflikte im Unternehmen und raubt Energie. Wenn wir etwas erreichen wollen, sollten wir in der Welt des Gegenübers eintauchen.
Willst dir Luft machen? Oder willst du etwas erreichen?
Machst du dir deine Ziel deutlich! Bevor du jetzt zum Hörer greifst, das Wort ergriffst oder eine E-Mail tippen tust, versetzt du dich in deine Adressaten.Du führst dir vor Augen, was seine Probleme, seine Haltung und seine Bedürfnisse sind. Nur wenn du die Lücke zwischen deiner Aussage und der Erwartung deines Gegenübers sinnvoll schließen tust, wird deine Botschaft angenommen. Aber biete dich nicht an! Es geht darum, das zu sagen, was dir wichtig ist – aber auf eine Weise, die deine Gesprächspartner als angenehm empfinden.
Weniger Fakten Mehr Flair!
Gestalte deine Botschaft emotional! Wir überschätzen FAKTEN und unterschätzen Emotionen. Diese Weisheit der Super-Kommunikation wird in Medien täglich umgesetzt. In der normalen Business-Welt ist eine emotionale Kommunikation ein kraftvoller Vorteil für dich und dein Anliegen.Die Wissenschaft ist in sich einig: Alle unsere Entscheidung, egal ob es um den Kauf einer Immobilie oder die Einstellung eines Mitarbeiters geht, sind zu einem großen Teil durch unsere Emotionen beeinflusst.Menschen sind emotionale Wesen. Gerade Experten neigen dazu, nur mit Fakten zu argumentieren. Nicht-Experten, im schlimmsten Fall der Kunde, auf dessen Umsatz man hofft, sind jedoch meist weniger begeistert von den Fakten. Hinter jeder Statistik stecken Menschen, die von Emotionen geprägt sind. Ein ehrliches, emotionales Statement, warum wir für eine Idee brennen, oder eine emotionale Reaktion auf die Idee eines Mitarbeiters steigert deine Glaubwürdigkeit und bleibt im Kopf.
Bedürfnisorientierung
Es geht nicht darum, was du willst, sondern was deine Zuhörer wollen! Egal was du verkaufen tust, einem Kunden/innen ein Produkt, einem Mitarbeiter/innen eine Aufgabe oder deinem Chef deine Idee:Du bist dann erfolgreich, wenn du dich vor allem Gedanken  über die Bedürfnisse deines Gegenübers machen. Richte deine komplette Kommunikation danach aus.Nur wer weiß, was sein Gegenüber bewegt, kann seine Botschaft so ausrichten, dass sie wirkt. Das gilt in der Werbung, in klassischen Medien wie Radio oder TV, aber auch in der alltäglichen Kommunikation. Schließlich wirbst du hier für deine Anliegen. Hat dein Mitarbeiter/innen oder Kunden/innen das Bedürf nach Freiheit und Selbstverwirklichung, du solltest bei der Übertragung einer Aufgabe genau bei diesem Bedürfnis abholen. Selbst wenn das, was du auftragen tust, nicht unmittelbar oder komplett seinen Wünschen und Vorstellungen entspricht: Du bist erfolgreicher, wenn du dies ansprechen und die Aspekte herausheben, die an die Bedürfnisse des Gegenübers andocken tust.Bei Gehaltsverhandlungen kannst du auch punkten, wenn du die Beweggründe deines Chefs zum zentralen Punkt deiner Argumentation machen.Und im Verkauf gilt das auch: Messebesucher, die du gezielt ansprechen tust haben ein ganz anderes Bedürfnis als ein kalter Kontakt, den du anrufen tust. Wer erfolgreich ist, richtet seine komplette Argumentationsstruktur auf die Bedürfnisse seines Gegenübers aus.
Human Interest Focus 
Es geht um Menschen. Nie um Dinge. Immer.Jeder Business Case jetzt von Menschen gemacht. Jede Entscheidung wird von Menschen getroffen und von Menschen bewertet. Leider findet dieser Aspekt viel zu selten Eingang in die Art, wie wir kommunizieren. Wer hat den Menschen in den Mittelpunkt seiner Komplikationen zurück, der gewinnt!In fast allen Werbeanzeigen finden wir Menschen, selbst wenn es um technische Produkte geht. Auf jedem Foto so wenn wir Menschen.Mit Menschenwesen gehen wir in Resonanz. Wer erfolgreich kommunizieren will, Der bringt seine Botschaft auf eine menschliche Ebene. Arbeite heraus, was eine Entscheidung für den Menschen, der dich trifft, bedeutet. Oder welcher Effekt bei den Menschen entsteht, der die Entscheidung trifft.Zum Beispiel eine Software zur Dienstplan Gestaltung ist keine Software. Es ist ein Hilfsmittel für Terminschwierigkeiten mit Kollegen oder Kunden zu verhindern kann. 
Ein tolles Auto ist kein Fortbewegungsmittel, sondern ein Statement: Ein Vehikel, dass mich da schnell. Genau so ist es mit deinen Ideen, Konzepten, Dienstleistung und Produkten, die du kommunizieren willst. 
Was ist das menschliche daran?
Die großartigen zuverlässigen Menschen, die das Produkt entwickelt haben?Die glücklichen Mitarbeiter, die jetzt besser arbeiten können?Wer sich auf die menschlichen Effekte seiner Daten Fakten und Argumente konzentriert, überzeugt schneller und nachhaltiger.
Konstruktive Kommunikation
Menschliche Wesen sehnen sich nach Lösungen.Hinterlasse nie bei deinem Gesprächspartnern oder Zuhörern Fragen und Problem, für dies ist keine Antwort oder Lösung abzeichnet. Wenn du schlechte Nachrichten Kommunizieren tust, zeigst du zu mindestens grob skizziert der Auswege oder Lösungsansätze auf.Menschen glauben und wollten denjenigen, die zu mindestens eine grobe Idee haben, wie wir uns einem Schlamassel wieder rauskommen.Der Chef der dänischen Rundfunks hat vor einigen Jahren den Trend der konstruktive News in die Mädchen Welt gebracht. Immer mehr Online-, TV, Radiojournalisten arbeiten nun nach diesem konstruktiven Prinzip. Den extrem positiven Effekt kannst auch du in deiner alltäglicher Kommunikation nutzen. Menschen folgen eher, wenn du einen positiven Effekt erwarten können. Der Präsentation katastrophaler Quartalszahlen sollte deshalb immer eine Lösungansatz folgen.Früher ließ der König den Boden schlechte Nachrichten hinrichten. Menschen reagieren irrational abweisend Auf negative Informationen. In der Medienwelt wandelt sich das Paradigma von Bad News Are Good News zu einem positiveren Ansatz. Menschen sind durch die Fülle digitale Informationen Ploy-Traumatisiert. Wie reagieren positiv war auf Botschaften, die zwar die Fakten klar und eindeutig darlegen, aber auch das Licht am Ende des Tunnels aufzeigen. Wichtig: es geht mir darum, Dinge zu beschönigen oder gar zu lügen! Es geht darum, immer mit einer Lösung aufzuwarten. Der Wirkungsgrad deiner Kommunikation wird dadurch um ein vielfaches größer sein. 

 

Felix Maria Arnet zum Thema „Scheitern als Chance“

 

Felix Maria Arnet zum Thema „Scheitern als Chance“

 

Gescheit scheitern

Warum uns Niederlagen erst recht erfolgreich machen können

 

Scheitern ist tabu. Betrachten wir es jedoch als Chance, so wachsen wir an Niederlagen, entwickeln neue Kräfte für erfolgreiches Handeln. Interessant dabei ist nicht die Niederlage an sich, sondern das, was verhindert, dass sie zur Katastrophe wird.

 

Nur durch Scheitern lernen wir

 

Könnten Sie laufen, wenn Sie nach dem ersten Sturz auf die Nase von diesem frustrierenden Unterfangen abgelassen hätte?! Misserfolge sind lebenswichtig für uns. Sie lassen uns lernen, viel mehr als unsere Erfolge. Trial-and-error heißt die universelle Fortschrittsmethode schließlich.

 

Was befähigt uns zur Bewältigung von Krisen?

 

Erstens: Akzeptieren Sie, dass Sie allein sind. Freunde, Familie, Kollegen, Geschäftspartner – sie alle sind Partei. Sie sind von Ihrer Krise betroffen, leiden mit.

Zweitens: Damit Sie mental und emotional nicht überfordert werden, gilt es rechtzeitig zu reagieren. Schlagen Sie Sicherungshaken ein, sobald Sie auf unsicherem Terrain sind, nicht wenn Sie bereits abrutschen. Sie erledigen nicht nur Probleme und verschaffen sich Luft. Sie generieren aus dem souveränen Umgang mit der Krise Selbstvertrauen. Der Weg aus der Krise ist enorm Kräfte raubend. Sie werden tagelang nicht aus dem Bett kommen, Ihre Zeit mit Daddeln am Computer verbringen oder vor der Glotze. Ich nenne das „Bademantel-Depression“. Lassen Sie das gar nicht erst zu. Sie sind ein erfahrener Manager. Managen Sie Ihr größtes Projekt, den Weg aus der Krise.

 

Der Weg aus der Krise

 

Suchen Sie sich einen Co-Piloten. Qualifiziert ist jemand, für den Scheitern kein Tabu ist, geschweige denn Schrecknis. Der Co-Pilot muss in seinem Urteil unbestechlich sein. Er muss positiv und affirmativ sein, ohne Lösungen zu versprechen. Lenken müssen schließlich Sie!

 

In Extremsituationen handeln wir instinktiv. Die phylogenetischen Gehirnzentren, die zu analytischem Denken befähigen, sind weitgehend blockiert. Um Herr der Lage zu bleiben, muss das Handlungs-Tempo gesenkt und jede „Bauchentscheidung“ ausgeschlossen werden. Es ist ratsam, sich einen Co-Piloten zu suchen, dem Sie sich in dieser Situation anvertrauen können.

 

Radikale Akzeptanz

 

Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder Sie zerbrechen an der Situation oder Sie akzeptieren sie. Nennen Sie das Schreckliche beim Namen, stellen Sie sich. Vergeuden Sie keine Zeit mit Rückschau, das endet in zermürbender Selbstzerfleischung. Fehler sollten erst mit einem gewissen Abstand analysiert werden.

 

Der Helikopterblick

 

Sich einen schnellen und umfassenden Überblick zu schaffen, ist das Wichtigste in der Krise. Nur so bleibt man navigationsfähig. Support leisten kann dabei Ihr Co-Pilot. Er hat den neutralen, realistischen Blick auf die Sachlage, der Ihnen fehlt. Ohne einen bedingungslos vertrauenswürdigen Co-Piloten hätte ich meine Krise nie überwinden können.

 

Ballast abwerfen

 

In die Gänge kommen hat Priorität. Reduktion ist das Gebot der Stunde. Auch ein Mittelklassewagen fährt schließlich und es gibt auch schöne kleine Wohnungen. Im Job, z.B. als Selbständiger, helfen Kooperationen in Raum und Angebot, wieder flott zu werden.

Auch Schuldfragen dürfen Sie in dieser Situation nicht belasten. Klären Sie diese nach der Krise, wenn Sie sich noch erinnern. Wenn nicht, belastet es Sie nicht beim Neustart.

 

An die eigene Stärke glauben

 

Gedankenhygiene ist angesagt. Raum ist nur für saubere Gedanken und Ihre Stärken. Wer immer über den negativen Ausgang der Situation nachdenkt, tut unbewusst alles dafür, dass es tatsächlich so kommt wie prophezeit.

 

Leben im Hier und Jetzt

 

Wer sich darin übt, achtsam zu leben, wird schnell den Wert der kleinen Dinge und die Kostbarkeiten des kleinen Fortschritts entdecken. Achtsamkeit bedeutet, empfänglich zu sein für den Moment, und nur für den Moment! In einer Krise ist diese Haltung das Schutzschild für Ihr geschundenes Ego.

 

Auch Krisen haben ein Ende

 

Die Chancen, Scheitern zu überwinden, stehen besser, wenn wir Hoffnung auf einen positiven Ausgang haben. Als motivierende Leitbilder können dabei prominente oder von Ihnen geschätzte Persönlichkeiten dienen, die eine Lebenskrise überstanden haben. Selbst wenn im Moment noch kein Licht am Horizont erscheint, hilft der Gedanken an ein gutes Ende.

 

Realistische Ziele entwickeln und Prioritäten setzen

 

Die Bewältigung der Krise schafft ein neues Selbst-Bewusstsein. Das Leben wird entspannter. Superlativen erhalten eine Absage. Wer kleine Ziele nacheinander, step-by-step, angeht, sieht seine Erfolge und kann sich daran aufrichten. So entsteht neue Kraft, man wagt, Hürden zu nehmen, die unüberwindlich schienen. Wenn wir unsere Prioritäten auf die Gegenwart und auf kleine Ziele ausrichten, leben wir befreiter und intensiver. Rückschläge sieht man gelassener, weil sie weniger bedeutungsvoll sind.

 

Dennoch: Das Thema Scheitern bleibt ein Tabuthema. „Es ist bis heute noch immer nicht selbstverständlich … Scheitern nach außen zu tragen und sich offen zu bekennen“, so der Soziologe Matthias Junge, der Mechanismen des Scheiterns erforscht. Manche Geschichten des Scheiterns haben ein Happy End, manche nicht, andere sind noch nicht zu Ende erzählt. Immer aber ist unser Scheitern eine Chance zu wachsen, denn im Moment der Niederlage stellt sich die Frage: Wer bin ich?

 

Felix Maria Arnet

Brutal gescheitert!

Wie der Start in ein neues Leben gelingt

Mit einem Vorwort von René Borbonus

2018, Originalausgabe.

Taschenbuch, 216 Seiten.

Gabal

ISBN: 978-3869368740

€ 15,- [D]

Amazonlink

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Wie Niederlagen zum Erfolg führen können.

Wie Niederlagen zum Erfolg führen können. Ein erfolgreicher Unternehmer macht Pleite, er verliert alles. Doch seine fatale Niederlage verwandelt sich in eine neue Lebensaufgabe

Ein Interview mit Felix Maria Arnet

Sie sind als Business Coach tätig, d.h. naturgemäß vor allem, um Ihre Klienten erfolgreich zu machen. Wieso tragen Sie dennoch mit so viel Leidenschaft vor, wie wertvoll das Scheitern ist?

Persönliches Wachstum ist das Ergebnis von Erfolg und Scheitern, von Lust und Frust, von Schönheit und Schmerzen gleichermaßen. Ich wäre kein guter Berater, wenn ich dies verschweigen würde. Allerdings möchte ich betonen: Ich spreche dabei nicht von den krachenden Niederlagen, sondern von dem, was verhindert, dass aus Krisen Katastrophen werden.

Wie leicht lässt sich der Charme des Scheiterns vermitteln?

Natürlich ist das kein Zuckerschlecken. Immerhin sprechen wir hier von einem kulturellen Stigma. Der Soziologe Richard Sennett nennt das Scheitern das „große Tabu der Moderne“. Zunächst einmal bin ich selbst das beste Beispiel für den Charme des Scheiterns. Wenn ich als ­erfolgreicher Coach unaufgeregt und offen über mein Scheitern als Unternehmer spreche, sorgt das für Glaubwürdigkeit und entspannt die Atmosphäre. Man muss dem Thema zunächst einfach mal das Skandalöse nehmen. Dann weise ich darauf hin, dass das Scheitern wesentlich zu Lernprozessen, ja zu allen schöpferischen Prozessen, Innovationen und Entdeckungen dazugehört. Zum Beispiel frage ich: „Könnten Sie heute laufen, wenn Sie als Kleinkind nach dem ersten Sturz auf die Nase von diesem frustrierenden Unterfangen abgelassen hätten? Oder Rad fahren? Oder Ski ­laufen? Oder kännten wir Penicillin, das Post-it, die Röntgenstrahlung, geschweige denn Amerika?“ Das Prinzip von Trial-and-error ist eine wissenschaftliche Methode. Niederlagen und Fehler gehören zum Leben und zum Lernen, Punkt.

Nun ist es etwas anderes, ob man sich die Knie aufschrammt, eine Experimentreihe verhaut oder ein Unternehmen oder eine Ehe an die Wand fährt…

Natürlich. Aber all diesen Krisen kommt man mit denselben ­Methoden bei. Zum Beispiel tendieren beinahe alle Menschen dazu, in der extremen emotionalen Belastung durch eine Krise auch extrem emotional zu handeln, d.h. sie reden die Situation schön, geben anderen die Schuld, treffen schnelle Entscheidungen aus dem Bauch heraus, versuchen, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, mit Gewalt etwas durchzusetzen. Es ist ­wissenschaftlich erwiesen, dass die phylogenetischen Gehirnzentren, die uns zu analytischem Denken befähigen, während Krisen blockiert sind. Wir handeln dann nach uralten Instinkten.

In der Krise sind wir also wieder Höhlenmensch. Wie kommt man wieder aus der Höhle ans Licht?

Man muss einen Punkt machen und die Situation radikal akzeptieren. Zudem muss man das Handlungstempo verlangsamen. ­Wohlgemerkt, verlangsamen, nicht das Handeln insgesamt aus der Hand geben. Denn natürlich liegt alles an einem selbst. In der Krise ist man vor allem eines – allein. Das ist eine ziemlich trübe ­Aussicht. Kann in der Krise wirklich niemand helfen? Wenige, und vor allem selten die, von denen man es erwarten würde, Freunde, ­Familie, Geschäftspartner, Banken. Sie sind alle unmittelbar und mittelbar von Ihrer Krise betroffen und damit Partei. Ich selbst beschreibe das so: Scheitern fühlt sich an wie eine leere Stadt – keiner mehr da. Deshalb sollte man sich zuerst selbst einen Überblick über die Lage und das Problem verschaffen. Ich nenne das den Helikopterblick. Aus der Höhe wirft man einen Blick auf die Landschaft, um sich eine Karte des Scheiterns zu zeichnen. Was führt hier zu wem, was behindert, was täuscht, was kann Erleichterung verschaffen, was kann ich mir zunutze machen. Das muss man nicht alleine ­machen, sondern man kann, man sollte sich sogar Unterstützung suchen, sozusagen einen Co-Piloten. Eine wohlmeinende, affirmative, aber zugleich distanzierte und unbestechliche Person. Sie darf von der Krise nicht selbst betroffen sein, damit sie wirklich zur Analyse ­beitragen kann. In jedem Fall muss es jemand sein, für den Scheitern kein Tabu, kein Schrecken ist.

Was ist das Ziel dieser Analyse im Helikoptermodus?

Es geht darum, wieder positiv denken zu können. Grundlage dafür ist, sich seine Wünsche und Stärken bewusst zu machen. Was will ich? Was kann ich gut?  Wie kann ich das nutzen, um eine neue Perspektive zu bekommen? Wesentlich ist Gedankenhygiene. Die grübelnde Rückschau ist genauso abträglich wie angstvolle Blicke in eine ungewisse Zukunft. Wenn wir immer über den negativen Ausgang nachdenken, tun wir unbewusst alles dafür, dass es tatsächlich so übel kommt, wie wir es vorhersehen. Die klassische „self-fulfilling prophecy“.

Ist das, was Therapeuten und Psychologen Resilienz nennen, also keine gegebene Eigenschaft, sondern eine Haltung oder Verhaltensweise?

Es ist eine Strategie und damit auch erlernbar. Wobei ich ­„Resilienz“ übersetzen möchte: Für mich geht es dabei um mentale und emotionale Widerstandsfähigkeit. Diese entwickelt man durch den unbedingten Willen und auch den unerschütterlichen Glauben daran, diese Niederlage und Niederlagen generell überleben zu können. Diese Strategie ist eine Methode der Selbstbehauptung, der Selbstermächtigung gegenüber der kulturell bedingten Tabuisierung des Scheiterns und der Gescheiterten.

Das klingt nicht gerade leicht…

Ach, ich meine es hilft schon enorm sich eines bewusst zu ­werden: Jede Krise hat auch ein Ende. Klingt komisch, ist aber so. Dass es stimmt, merkt man, wenn man Ballast abwirft, zum ­Beispiel das dicke Auto, dessen Leasingraten drücken, durch ein einfacheres ersetzt. Wenn man die teure Sportausrüstung verkauft oder in eine kleinere Wohnung zieht. Schon atmet man leichter. Man tut aktiv etwas zur Entspannung der Situation – und es tut auch gar nicht so weh! Am wichtigsten aber: Man belohne sich! Jeder kleine Fortschritt sollte gefeiert werden. So kommt das positive Denken ganz von allein.

Zum Abschluss noch eine Frage zu Ihrem Bonmot und Vortragstitel „Wie eiKoffer ohne Griff“. Wie kamen Sie darauf?

Ich habe mal, ich glaube von einem Russen, die Redewendung gehört „Das ist wie ein Koffer ohne Griff“. Gemeint war etwas eigentlich Unbrauchbares, Defektes, wenigstens Unbequemes, auf das man aber nicht verzichten kann. Ich finde, genau so geht es uns mit unseren Niederlagen. Sie sind nicht leicht zu tragen und zu ertragen, aber wir sollten sie trotzdem nicht einfach abschreiben!

Scheitern ist das große „Tabu der Moderne“, wie der amerikanische Sozialwissenschaftler Richard Sennett festgestellt hat. Felix Maria Arnet hat es erlebt. Vom Leben als erfolgreicher Werbeunternehmer, der in den Chefetagen großer deutscher Unternehmen Zuhause war und der auch als Rennfahrer auf der Überholspur unterwegs war, musste er sich von heute auf morgen verabschieden. In seinem neuen Buch „Brutal gescheitert! Wie der Start in ein neues Leben gelingt“ offenbart Arnet nicht nur, wie sich die Krise mit Scham und Schuldgefühlen in ihn hineingefressen hat, sondern er erörtert, warum das Scheitern in unserer Leistungsgesellschaft verdrängt wird, obwohl es essentiell ist, um aus Misserfolgen Erfolge machen zu können. Mit speziell entwickelten praktischen Tipps und erprobten Tests und Übungen will der Autor auch anderen helfen, aus Fehlern zu lernen und so – wie Arnet es nennt – zu einem „persönlichen Wachstum“ zu gelangen. Das Buch ist bei GABAL erschienen.

 

„Mein Name ist Felix Maria Arnet und ich bin brutal gescheitert.“ Mit diesem Satz beginnt der Autor nicht nur sein Buch, sondern auch seine Vorträge, in denen er seine Geschichte erzählt. Nach seiner Bruchlandung hat sich Arnet neu erfunden. Heute arbeitet er als Berater, Vortragsredner und Coach. Deutschlandweit ist er in Sachen „Persönliches Wachstum“ unterwegs. Um in seinem Buch zu erklären, wie wichtig das Scheitern nicht nur für technische Innovationen, künstlerische Arbeiten oder für die unternehmerische und persönliche Entwicklung ist, reist Arnet zusammen mit dem Leser in die Welt der Kunst oder der Wissenschaft. Er zieht in verständlich geschriebenen Kapiteln eingehende Beispiele, Untersuchungen, Zahlen und Fakten heran, die untermauern, dass wir nicht die übertriebene Sehnsucht nach Erfolg zu unserem Lebensmotto machen sollten, sondern das Lernen als weiterführenden Überlebensimpuls. Zusammen mit den Beiträgen seiner persönlichen Geschichte ergibt sich so eine durchdringende Bestandsaufnahme und Mut machende Weiterentwicklung des Scheiterns als Philosophie für eine erschöpfte Gesellschaft, die ihre Prioritäten verschieben muss. Anhand seiner über Jahre gewonnenen Erkenntnisse und seiner eigenen Geschichte bietet Arnet kein todsicheres Rezept an, um Misserfolge besser verarbeiten zu können, sondern eine praktikable Handreichung. Denn Arnet ist sich sicher:

 

Versagen sollte nicht als Makel abgestraft werden. „Lebensläufe mit Kurven und Brüchen sind Ausdruck eines gelebten Lebens… wir sollten nicht erfolgsbesessen, sondern fehlerbesessen sein.“

Felix Maria Arnet

Brutal gescheitert!

Wie der Start in ein neues Leben gelingt

Mit einem Vorwort von René Borbonus

2018, Originalausgabe.

Taschenbuch, 216 Seiten.

Gabal

ISBN: 978-3869368740

€ 15,- [D]

Amazonlink

https://amzn.to/2UWbuJw

 

 

Über den Autor

Felix Maria Arnet, geboren 1968, gründete bereits mit 25 Jahren sein zweites Unternehmen, eine Werbeagentur. Seitdem hat er alle Höhen und Tiefen unternehmerischen Schaffens durchlebt. Seit über 25 Jahren berät er börsennotierte Unternehmen, Mittelständler und Führungspersönlichkeiten in allen Fragen der Organisationsentwicklung. Zudem ist Arnet ein sehr gefragter Coach, Trainer und Vortragsredner zum Thema „Schwierige Lebenssituationen“. 2015, als Arnet sich mit der LATTAL Enterprise Gesellschaft zur Unternehmensberatung wandelte, wurde er mit dem Change Award für die mutigste unternehmerische Veränderung ausgezeichnet. Er ist Autor des Buches „Gescheit scheitern“ und von „So kommen Frauen in Führung“ (GABAL). Er lebt und arbeitet in Wiesbaden und hat einen erwachsenen Sohn.

Mein Name ist Felix Maria Arnet und ich bin gescheitert. Brutal gescheitert. Ich habe mein Scheitern sogar ins Bild gebannt. Dieses Bild ziert ein Kaptitel meines  Buches. Ich habe mein Scheitern auch frühzeitig schon zu Papier gebracht, zunächst nur für mich, eine Mischung aus Tagebuch, Selbstgespräch, Fundstücken und Gedankenfetzen. Aber irgendwann kam mir der Gedanke, dass es dafür ein Publikum geben müsse. Schließlich ist Scheitern an der Tagesordnung. Scheitern passiert. Täglich, überall und jedem. Ich bin aus dem Schatten getreten und habe angefangen, öffentlich über mein Scheitern zu sprechen. Von anderen Vortragsredner wurde ich damals belächelt. Wer will denn das schon hören?! Wenn ich heute mit Kollegen aus der Speaker-Community zusammen bin, kommt oft die Frage: „Wann hat es sich denn nun mal ausgescheitert? Du bist doch jetzt so erfolgreich, wäre es nicht mal an der Zeit?!“ Nein. Solange Scheitern unser täglich Brot ist, wird es ein Thema sein, das Menschen aufhorchen lässt und bei dem sie sich öffnen. Der Beweis? Wenn ich in eine Runde mir unbekannter Menschen komme und man stellt sich vor, kommen die üblichen Posen, wie in einem notorischen Werbespot der Sparkasse: Mein Haus, mein Auto, mein Boot. Wenn dann die Reihe an mir ist, sage ich mein Sprüchlein auf, mein ‚Passwort für ehrliche Kommunikation’ wie ich es nenne: „Mein Name ist Felix Maria Arnet und ich bin brutal gescheitert.“ Nicht nur habe ich dann die ungeteilte Aufmerksamkeit, Ohr und Herz meiner Gesprächspartner. Mehr noch: Es werden ungemein interessante Gespräche. Denn plötzlich erzählt jeder seine Geschichte, die wahre. Vom Werbeunternehmer und Rennfahrer zum Bankrotteur zum Coach und Experten für persönliches Wachstum – ich habe Scheitern mit eigener Haut erlebt und teile im vorliegenden Buch meine Geschichte und meine Lehren aus ihr, ehrlich, authentisch und auf Augenhöhe. „Brutal gescheitert. Wie der Start in ein neues Leben gelingt“ ist ein neuartiges hybrides Format, Autobiographie und Ratgeber in einem. Denn mein Eindruck ist: Es gibt viele kluge Bücher über das Scheitern, fachlich hoch kompetent, umfassend und auf dem neuesten Stand der Wissenschaft, sprachlich elegant und souverän. Allein geschrieben sind sie nicht für Gescheiterte. Wer jeden Tag gegen Bedrohungen kämpft und versucht, sein Leben wieder in den Griff zu kriegen, wird von solchen Büchern schlicht eingeschüchtert und überfordert. Dieses hier ist hoffentlich anders und besser: ein innovatives nutzerorientiertes Format, das viele dankbare Leser finden wird.

Hochwertige und authentische Headshotfotos für Ihr professionelle Außendarstellung.

Hochwertige und authentische Headshotfotos für Ihr professionelle Außendarstellung. Michael Weyrauch sorgt mit Ideen dafür, dass sie in der Geschäftswelt Fuß fassen können. Ein professioneller Internetauftritt gehört heute für viele Unternehmen zum guten Ton. Individuelle und hochwertige Geschäftsfotos sind nicht nur online, sondern auch für Presseunterlagen, Unternehmensbroschüren und Geschäftsberichte von großer Bedeutung. Headshotfotos sind nicht nur für Einzelunternehmer interessant. Sympathische Mitarbeiterfotos und Unternehmens-Porträts geben Ihrem Unternehmen ein Gesicht. Wichtig ist, dass die Bilder professionell wirken, um den gewünschten Eindruck vermitteln zu können. Michael Weyrauch hat die Erfahrung, sie perfekt in Szene zu setzen. Schaffe Vertrauen auf dem 2. Blick, und beeindrucke die Unternehmenswelt mit professionellen Businessfotos: • Einzigartig• Authentisch• Gezielte Auswahl eines passenden Hintergrunds• Auf Wunsch inklusive Foto-Make-up• professionell bearbeitete Bilder Was ist der Unterschied zwischen Headshotfotos und Bewerbungsbildern? Der Unterschied zwischen klassischen Bewerbungsfotos und Geschäftsfotos ist, dass der fotografische Spielraum bei letzteren größer ist. Natürlich können Bewerbungsfotos auch für eine Unternehmenswebseite genutzt werden, doch so würden sie womöglich das wichtige Wirkungspotential nicht nutzen.• Businessfotos wirken durch Ihre Vielseitigkeit an verschiedenen Aufnahmewinkeln und -orten authentischer und professioneller.• Bewerbungsfotos werden fast ausschließlich im Studio gemacht. Wie ist der Ablauf des Business-Fotoshootings? In dem Fotoshooting bringt Michael Weyrauch Ihre stärksten Seiten zum Strahlen. Bringen Sie bitte verschiedene Kleidungsstücke mit, um zusammen mit Michael Weyrauch das passende Outfit aus suchen. Darüber hinaus können Sie auch für Ihren Beruf typische Accessoires, ob Aktenkoffer oder Kochschürze, in das Business-Fotoshooting einbringend, diese machen Ihr Businessfoto authentischer. Achten Sie insgesamt auf ein gepflegtes Auftreten und stylten sie Ihre Haare und Nägel bereits zu Hause. Da wir auch Ganzkörperaufnahmen machen, denken sie daran, passende und saubere Schuhe mitzubringen. Bei Unternehmen-Porträts darf natürlich auch das Unternehmenslogo mal auftauchen.

CHECKLISTEN

CHECKLISTE Die wichtigsten Punkte, die man für ein Fotoshooting beachten sollte!

  1. Hautpflege, Rasur und Haarwäsche am Vorabend des Shootings

  2. Keine Kosmetika verwenden, die nicht vorher getestet wurden, um mögliche Hautirritationen zu vermeiden

  3. Falls ein Make-up und Haarstyling gebucht wurde ungeschminkt und ohne Styling-Produkte im Haar zum Shooting kommen 

  4. Bei Akt- und Dessousfotoshooting an einen Bademantel und Hausschuhe denken

  5. Bildideen bzw. Beispielbilder vorab per E-Mail senden (z.B. Google-Bildersuche)

  6. Kleidung und Wäsche anziehen, die möglichst wenig Abdrücke hinterlassen

Checkliste

Vorbereitung eines Fotoshootings von meinem kostenloses E-Book

  1. Kommunikation ist das A und O

  2. Vorbereitungen

  3. Vorgespräch

  4. Shooting

  5. Anleitung des Kunden/Model

  6. Licht Setup

  7. Fokuspunkt

  8. Der Stand der Sonne bzw. die Uhrzeit

  9. Augenlicht

  10. Farbe im Bild

  11. Der Hintergrund

  12. Das Bokeh

  13. Die Kleidung

  14. Das Posing

  15. Das Make-up

  16. Das Arbeiten mit einem Reflektor

Wenn ihr es komplett lesen wollt, dann findet ihr hier das  kostenlose E-Book. Kostenlose E-Book

Kostenlos heißt nicht immer kostenlos du zahlst für dieses E-Book einen  Beitrag.

9 Schritte für natürliche Portraits

Hier sind 9 Schritte für natürliche Portraits mit den Händen und mit natürlichem Licht (Dauerlicht) und dem Tageslicht. Wenn du diese 9 Schritte so umsetzt sehen deine Bilder demnächst auch so aus du kannst ja da deine Kreativität freien Raum lassen und es auch mal anders probieren und um zu setzen, du musst ja nicht es direkt so umsetzen, wie ich es dir da zeige. Es soll ja für dich ein kleines Anspornen sein und deine Kreativität unterstützen. Du solltest schon deinen eignen Stil da drin haben. Ich wünsche dir nun jetzt Gutes Licht und viel Spaß beim umsetzten.

Blick nach unten

Durch die gerichtete Blickrichtung nach unten entstehen ein nachdenklicher Eindruck und wenn dann noch die Hände mit ins Spiel kommen wirkt das Bild noch Emotionaler. Tipp Stelle dich auf einen Hocker so bekommst du einen tollen Blickwinkel.

Wandernde Hände

Sag seinem Model/Kunden, das sie eine Hand zur Wange bewegen soll. Die Fingerspitzen der einen Hand sollte dabei an der Handfläche der anderen Hand liegen und das Kinn etwas gesenkt sein. Tipp Achte darauf das keine Handflächen also quasi den Handrücken nicht im Bild sind.

Einhändig

Lass das Model/Kunden schräg zur Kamera stehen. Das Kinn soll Richtung der vorderen Schulter gedreht sein und auf der die Hand soll behutsam auf der Wange liegen. Tipp Beschneide das Bild an der oberen Kante im Stirnbereich nahe am Haaransatz des Models/Kunden.

Einfach & Stark

Der Porträt-Klassiker Model/Kunde schaut direkt in die Kamera. Achte, aber bitte darauf das Ober- und Unterlippe leicht von eine, an der getrennt sind. Tipp Nehme eine Festbrennweite als Objektiv z. B.50 mm 1,8 stell die Blende auf 1,8 und die Belichtungszeit auf 1/100 und die ISO auf 100 den Weißabgleich auf 5800 oder mehr, wenn du draußen bist und wenn du ein Dauerlicht hast und Indoor fotografieren möchtest dann kannst du den Weißabgleich auf 2400 oder mehr einstellen. Du musst einfach mal alles ausprobieren da ich ja nicht weiß was du für ein Dauerlicht hast oder sonst eine Anlage oder Kamera hast.

Im Winde

Lass dein Model/Kunde mit der Schulter voran zur Kamera stehen und verwende ein Ventilator oder den Reflektor, wenn du eines Assistenten hast um die Haare über das Gesicht gleiten zu lassen. Tipp Mach hier mehrere Bilder da es bei bewegtem Haar und der Komposition des Posens sehr schwierig wird.

Erleuchtet

Den Eindruck einer der Erleuchtung oder Eingebung machst du, indem du das Model /Kunden schräg nach oben sehen lässt. Eine grazile Positionierung der Hände unterhalb des Kinns unterstützt das Bildnis. Tipp Verläuft die Blickrichtung nach rechts wirkt es sehr hoffnungslos während die Blickrichtung nach links wirkt das Bild sehr nachdenklich.

Perfekte Symmetrie

Sag deinem Model/Kunden, das sie ihre Hände am Handgelenk zusammenführen soll und dass die Finger an mutig über die Wange legen soll. Das schafft einen natürlich symmetrischen Rahmen um das Gesicht. Tipp Das Model/Kunde soll in die Richtung der Lichtquelle schauen, denn da bekommst du eine Spiegelung von der Lichtquelle in den Pupillen des Kunden/Models.

 

Eingerahmt

Sag deinem Model/Kunden das sie die eine Hand zum Kinn und die 2. Hand am Kopf leicht anlegen soll so dass das Gesicht ein gerahmt ist. Tipp Achte, auf die Platzierung der Hände. Der Handrücken soll da auf dem Bild nicht zu sehen sein.

Bonus

Sei auch mal kreativ und mach mal was Außergewöhnliches.

 

 

Die richtige Preisgestaltung für Fotografie-Dienstleistungen Eine brauchbare Angebotskalkulation ist für Dich als Fotograf*in ein herausforderndes und auch leidiges Thema, denn die „marktübliche“ Spanne ist groß.

Wenn Du als Fotograf zu teuer bist, wirst Du nicht beauftragt – wenn Du jedoch beruflich fotografierst und dabei unter Preis arbeitest, kannst Du Deinen Lebensunterhalt nicht bestreiten. Kundinnen und Kunden wiederum schachern häufig um jeden Euro Stundensatz und möchten am liebsten günstige Kennen Lernpreise vereinbaren: Keine einfache Situation, vor allem für Berufseinsteiger*innen. Wir helfen Deiner Kalkulation auf die Sprünge!

Zwar ist Angebotskalkulation für Fotografen besonders anfangs recht komplex. In einer Zeit, in der buchstäblich jedes Smartphone hochauflösende Fotos macht, erschließt sich nur wenigen Laien, dass gute Fotografie ein Job für Profis ist. Die potenziellen Auftraggeber jeder Branche benehmen sich wie auf dem Basar und schauen, mit welchen Argumenten der Preis sich drücken lässt. Aber auf einen „Deal“ solltest Du Dich keinesfalls einlassen. Auch als Anfänger*in nicht: Kennen Lernpreise sind nicht in Deinem Sinne, ebenso wie das Versprechen einer weiteren Zusammenarbeit Dich nicht zu Preissenkungen veranlassen sollte. Besonders das nicht.

Denn wenn es einmal möglich war, Dich zum Billigpreis zu bekommen, wieso sollte dieser Kunde dann mit oder ohne Folgeauftrag jemals mehr bezahlen? Auch bei Empfehlungen willst Du ja nicht als Billigheiner weitergereicht werden, aber woher soll Dein Kunde das wissen, wenn Du Dich nicht wehrst: Es hat ja geklappt und klappt beim nächsten Mal oder nächsten Fotografen wieder.

Wichtig ist also, dass Du Deinen Preis kennst, sachlich und ohne Rechtfertigungen „verteidigst“ und bei dieser Art von Verhandlungen zum Beispiel so etwas sagst wie: „… es würde mich sehr freuen, wenn wir wirklich regelmäßig zusammenarbeiten. Gerne können wir dann ab dem zehnten Auftrag über einen Rabatt für den elften sprechen.“ Es ist für Dich von Vorteil, wenn Du Dir schon vor diesem Gespräch genau überlegt hast, was Du berechnen willst und davon auch nicht abweichst.

Was ist in Deinem Preis enthalten?

Denkst Du bei Deiner Angebotskalkulation für Fotografen in Sachen Zusatzaufwand einfach nur an Anfahrt und Spesen – oder auch an Deine Versicherungen wie Kameraversicherung und Haftpflichtversicherung und Kranken- und Rechtsschutzversicherung, Deinen Aufwand für Marketing und Verbrauchsmaterial und vor allem für Akquise?

Ausnahmslos jeden Auftrag zu bekommen ist nämlich meistens gar kein Erfolg, sondern ein Zeichen dafür, dass Du zu preiswert bist.

Was fließt bei der Angebotskalkulation für Fotografen alles mit ein?

Die Marktpreisstudie 2018 von xxlpix.net über die Angebotskalkulation für Fotografen in Studios und als Einzelkämpfer zeigt, das große Preisspannen auf dem Markt vertreten sind.

Preise für Hochzeitsfotografie liegen beispielsweise durchschnittlich bei 1.250,– Euro pro Auftrag, die ausgewertete Spanne reicht von nur 120 Euro bis über 9.000 Euro. Während kein Zweifel daran bestehen kann, dass mehr als ein Porträt der Braut für 120 Euro nicht drin sein sollte … kann es eine Vielzahl von berechtigten Gründen geben, warum professionelle Hochzeitsfoto bis fast zehntausend Euro kosten können. Vielleicht wurde ein ganzes Team beauftragt oder die Gestaltung der Location gleich mit, manchmal wird spezielle Beleuchtung gewünscht oder die Location erfordert zusätzliche Versicherungen. Die meisten Hochzeiten werden allerdings nicht so aufwendige Optionen „nur“ für Fotos buchen.

Dich einfach am Durchschnitt orientieren kannst Du aber auch nicht. Denn dieser entspricht vielleicht gar nicht Deinem Stundenlohn.

Kosten für Bewerbungsfotos beispielsweise werden laut der Marktanalyse auch mit einer Spanne von 20 bis 1.500 Euro angegeben, durchschnittlich zahlen Bewerber*innen für Businessfotos bundesweit 95 Euro. Diese großen Unterschiede ziehen sich tatsächlich durch alle Sparten von Familien- bis Event-Fotografie und der mittlere Wert stellt nur eine Orientierungshilfe dar, keine feste Regel.

Wie berechnest Du Deinen Stundensatz?

Wie hoch Dein Angebot ausfällt, kommt auf den detaillierten Leistungsumfang an, auf die Region und den Wettbewerb in Deinem Markt und vor allem darauf, von welchem Stundensatz Du leben kannst. Solltest Du Dich nebenberuflich als Fotograf*in etablieren, tust Du übrigens gut daran, weder Dir selbst noch den anderen den Preis kaputtzumachen, denn für die Kund*innen sollte es egal sein, ob Du das Geld verdienen musst oder willst. Der Studie kannst Du entnehmen, wie ein durchschnittlicher Preis aussehen kann. Passt das auch für Dich?

Das findest Du heraus, indem Du Deinen Aufwand analysierst und Deine laufenden Kosten kennst. Bitte nicht vergessen: Schon vor einem Auftrag vor Ort fällt die administrative Abwicklung an, für manche Aufträge beantwortest Du per Telefon oder Mail buchstäblich Dutzende von Fragen und bist als Location-Seelsorger, Ängste-Betreuer und Stimmungsplaner tätig. Während die auftraggebenden Personen natürlich nur das Shooting an sich und pro Stunde zahlen möchten, musst Du selbst hinfahren, aufbauen, die Einstellungen testen und erst dann kann es losgehen. Aus einer Stunde Shooting werden so schnell drei bis fünf – und mit den Bildern im digitalen Kasten geht der eigentliche Aufwand weiter.

Die Bilder müssen gesichtet und sortiert werden, dann den zur Auswahl berechtigten Menschen online bereitgestellt werden, die Auswahl nach Rücksprache betreut werden und dann wirst Du vermutlich noch bearbeiten wollen und müssen, was ausgewählt wurde. So ziemlich das Einzige, was Du in wenigen Minuten erledigen kannst, ist das Schreiben der Rechnung mit einer virtuellen Lösung. Alles andere muss in die Kalkulation Deines Angebots aber auch mit einfließen.

Welchen Tagessatz oder welches Honorar sollte ein freiberuflicher Fotograf mindestens fordern?

  • Pressefotograf, Reportagefotograf: ab 250 € /Tag
  • Fotograf redaktionelle Shootings: ab 300-500 € /Tag
  • Hochzeitsfotograf: ab 500 – 1000 € /Tag
  • Werbefotograf: ab 700 – 1500 € /Tag

Mit lexoffice kannst Du Dein Angebot so gestalten, dass Deinen Kund*innen klar wird, was im Preis für ein Auftrags-Shooting alles enthalten ist. Die einzelnen Positionen sind eindeutig aufgelistet. Verhandelbare Positionen kannst Du als „alternativ“ kennzeichnen, quasi zum Ankreuzen für die Kund*innen. Die Wahl für die günstigere Alternative bedeutet dann eben auch weniger Leistung. Das ist fair und transparent für die Kund*innen dargestellt.

Qualitätsbewussten Kund*innen kannst Du mit Lexoffice zudem„optionale“ Positionen anbieten, d.h. zusätzliche Leistungen bewerben, die zwar nicht direkt angefragt waren, die aber aus Deiner Sicht sinnvoll sind und Deinen guten Service abrunden. Per Textzeile kannst Du eine Begründung oder einen Hinweis dazu einfügen. Das Angebot für die Kund*innen ist übersichtlich und einfach zu verstehen – die Gesamtsumme im Angebot wird nicht erhöht.

Zuletzt kannst Du Deine Bestimmungen zu den Bildrechten oder andere wichtige Dokumente mit Lexoffic Standardmäßig dem Angebot anhängen.

Den Aufwand für das Erstellen der Angebots-Bausteine hast Du übrigens nur einmal, denn mit der Rechnungs- und Buchhaltungslösung speicherst Du Deine Angebotstexte zwecks Wiederverwendung ab – und erstellst mit nur einem Klick aus dem akzeptierten Angebot die Rechnung, die der Kunde parallel per Mail erhalten kann: Noch am Ort des Auftrags.

Michael Weyrauch: Business Fotograf aus dem Odenwald

Coaching und Businessfotografie sind die berufliche Erfolgskombination von Michael aus Michelstadt bei Würzberg.

Bekanntlich ist Lexoffice das perfekte Buchhaltungs-Tool für Fotografen, daher freuen wir uns besonders über konkretes Feedback zu unserem Angebot. Businessfotograf Michael Weyrauch fand unseren Artikel über Angebotskalkulation und Preisfindung für professionelle Fotograf*innen so toll, dass er spontan angerufen hat: Eine tolle Gelegenheit, Insights für Euch direkt aus der Lexoffice Community zu holen!

Carola: Hallo Michael, ich springe dann gleich mal mitten rein in unser Thema: Wieso hast du dich für den Beruf des Fotografen entschieden, was fasziniert dich daran – und, was die Mitlesenden sicher auch interessieren wird: Wie hast Du angefangen?

Michael: Hallo Carola, angefangen habe ich damals, indem ich mir Schritt für Schritt alles Wesentliche beigebracht habe, anschließend dann eine Umschulung zum geprüften Fotodesigner gemacht habe.

Aber ich sehe mich inzwischen mehr als einen Business Lifestyle-Experten für die Persönlichkeit meiner Kundschaft, der eben auch Fotograf ist: Ich mag es, mit Menschen zu arbeiten, sie zu unterstützen. Mehr Selbstvertrauen zu vermitteln, das ist eine schöne Aufgabe. Die Persönlichkeit meiner Kunden ist meine Aufgabe, das ist mein Motto.

Michael Weyrauch

Michael Weyrauch

Fotograf/Coach/Speaker und Inhaber Fotostudio

„Mein Fotostudio ist spezialisiert auf professionelle Businessfotografie und Coaching für die Persönlichkeit. Das Angebot umfasst alle Bereiche der modernen Porträtfotografie, Fotoshootings im Studio oder on Location in den Bereichen Business; Werbung sowie die Reportagen und Coaching für die Persönlichkeitsentwicklung.“

Carola: Du warst sehr angetan von unserem Artikel über Preisfindung und möchtest sogar eine Kopie in Dein Blog stellen, was wir hiermit gerne erlauben, wenn du die Quelle und Autorin angibst. Was hat dich daran so angesprochen?

Michael: Der Text trifft einfach den Nagel auf den Kopf, deswegen hatte ich dich ja auch gefragt, ob du etwa selbst professionelle Fotografin bist. Ich habe es selbst auch schon erlebt, dass meine Kundschaft nur schwer von normalen Preisen zu überzeugen war, anfangs habe ich sehr damit gekämpft. Dann habe ich aber nach und nach gelernt, mich und meine Preise durchzusetzen, drei Jahre ist das jetzt schon her, so ungefähr.

Carola: Findest du, das ist die größte Herausforderung für Fotografierende mit professionellem Anspruch, oder kennst du noch andere Schwierigkeiten für frische Fotografen?

Michael: Eine ebenso große Herausforderung ist es, sich von anderen zu unterscheiden, einen USP zu erarbeiten – die Kundschaft mit Fragen zu löchern, um herauszufinden, was gefragt ist. Neue Fotografen müssen lernen, sich und ihr Angebot zu verkaufen, das geht ganz gut über die Social Media Plattformen.

Carola: Welchen Tipp hättest du in der Gründungsphase gerne bekommen, wie du jetzt im Nachhinein weißt?

Michael: Mir hätte es sehr geholfen, mehr über Selbstvermarktung zu wissen. Wie man bekannter wird. Jetzt weiß ich: Der richtige Mix aus Online und Offline macht’s. Wobei inzwischen, ein paar Jahre weiter, vieles online stattfindet.

Ach, und noch ein Tipp für Einsteiger: Seid nicht zu vertrauensvoll, setzt nicht auf Firmen und Netzwerke, die von Euch hohe Investitionen verlangen und es kommt nichts zurück. Ich möchte jetzt keine Namen nennen, aber Vorsicht lohnt sich. Zum Glück gibt es zahlreiche seriöse Networking- und Fortbildungsangebote. Aber die Abzocker eben auch.

Carola: Wann hast du entschieden, dass dein Angebot auch in Richtung Coaching und Persönlichkeitsentwicklung geht?

Michael: Das war zuerst keine Entscheidung, eher eine Entwicklung: Ich habe festgestellt, dass ich bei meinen Shootings mit Modellen oder Kunden fast unterbewusst immer mehr zum Persönlichkeitscoach wurde, nicht nur zum Fotografen. Dann habe ich in entsprechende Weiterbildung investiert, denn es scheint mir lohnend und reizvoll, Menschen bei ihrer persönlichen Entwicklung zu helfen.

Carola: Was erwartet deine Kunden, wie darf man sich das dann vorstellen?

Michael: Das ist sehr individuell und hängt von der Einschätzung ab, die ich nach dem Kennenlernen erarbeitet habe. Jedes Coaching beginnt mit einem 30minütigen Video-Call, bei dem wir uns kennen lernen und ich erfahre, was seine oder ihre Wünsche sind, so kann ich das dann einordnen und auch konkret helfen.

Carola: Was war dein schönster Auftrag bisher? Was hat am meisten Spaß gemacht, wovon hättest du gerne mehr im Auftragsbuch?

Michael: Mein bisher schönster Auftrag war ein Projekt in Kooperation mit einer Gründerberatung. Dort habe ich viele Menschen, deren Wünsche und Ziele kennengelernt und Unterstützung leisten können. Meine Auftragsbücher waren außerdem voll mit Jobs für Modelagenturen, für die ich als Freelancer gearbeitet habe – das war eine tolle Kombi, es hat mir extrem viel Spaß gemacht, mit so unterschiedlichen Menschentypen zu arbeiten und konkret helfen zu können auf so unterschiedliche Weisen.

Carola: In solchen Phasen hat man keine Zeit für Verwaltungskrempel und braucht eine gute Lösung dafür. Seit wann nutzt du Lexoffice und wie gefällt es dir?

Michael: Mit Lexoffice arbeite ich seit 2016 zusammen und bin sehr zufrieden. Als Nächstes ist ein Upgrade fällig, das ich buchen möchte, weil Lexoffice noch so viel mehr kann als ich derzeit nutze.

Carola: Vielen Dank und weiter so spannende Aufträge, Michael Weyrauch!

 

https://www.lexoffice.de/blog/angbotskalkulation-fuer-fotografen/

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