Mein 2025 Jahresrückblick Prüfungen, Erkenntnisse, Neustart
2025 war kein Jahr der Ernte. Es war ein Jahr des Pflügens. Ein Jahr, das mich an meine Grenzen geführt hat, aber mir gleichzeitig gezeigt hat, woraus ich wirklich gemacht bin.
Wenn ich auf dieses Jahr zurückblicke, sehe ich keine Niederlagen, ich sehe Spiegel. Spiegel meiner Haltung, meines Vertrauens, meiner Entscheidungen. Und ja, auch meiner Ängste.
Ich glaube, jeder Mensch, der etwas Eigenes aufbauen will, kennt diese Phasen: Du fängst mit Feuer an, mit Vision, mit Herzblut. Du siehst das Ziel glasklar vor Dir und dann kommt das Leben, dreht Dir den Wind ins Gesicht und fragt: „Wie sehr willst Du es wirklich?“
Dieses Jahr war diese Frage in Dauerschleife.
Ich habe Entscheidungen getroffen, die wehgetan haben. Projekte, die ich mit voller Leidenschaft gestartet hatte, liefen anders als geplant. Kooperationen, die sich richtig anfühlten, lösten sich auf. Marketingkampagnen, die ich mit Liebe aufgesetzt hatte, liefen lauer als erwartet.
Und dennoch, jedes Mal, wenn ich dachte, ich sei am Limit, öffnete sich eine neue Tür.
Keine große, leuchtende, sondern eine kleine, unscheinbare. Aber dahinter warteten Menschen. Echte Menschen.
Menschen, die mich sahen. Die verstanden, dass Liebe zum Verkaufen keine Floskel ist, sondern eine Haltung.
Ich erinnere mich an einen Nachmittag im Juni.
Ich saß im Büro, draußen knallte die Sonne gegen die Fensterscheibe, und ich sah auf die Zahlen. Facebook-Kampagnen, Reichweiten, CPCs, Retargeting, Budgetkurven – alles lief durchschnittlich.
Ich spürte dieses nagende Gefühl: „Das reicht nicht.“
Und doch, tief in mir, hörte ich eine andere Stimme: „Vertrau dem Prozess.“
Aber wie vertraut man einem Prozess, der gerade kein Ergebnis liefert?
Wie bleibt man ruhig, wenn man weiß, dass man mehr Sichtbarkeit bräuchte, aber das Konto sagt: „Mach langsam“?
Ich sage Dir, es war kein einfaches Vertrauen.
Es war ein Vertrauen mit zitternden Händen. Ein Vertrauen, das ich mir jeden Tag neu erkämpfen musste.
Ich erinnerte mich an einen Bibelvers, der mich seit Jahren begleitet:
„Denn Du, o Gott, hast uns geprüft, geläutert wie Silber im Feuer.“ (Psalm 66, 10)
Und genau so fühlte es sich an.
Feuer. Nicht zerstörend, sondern reinigend. Nicht vernichtend, sondern klärend.
Dieses Jahr war ein Feuerlauf.
Ich habe gelernt, mit Ungeduld zu sitzen, ohne sie zu bekämpfen. Ich habe gelernt, Fehler zu sehen, ohne mich selbst abzuwerten. Und ich habe verstanden, dass Scheitern keine Endstation ist – sondern eine Richtungskorrektur.
Manchmal musste ich lächeln, wenn jemand sagte: „Du hast doch alles im Griff, Mike. Bei Dir läuft’s doch.“
Ich dachte: Wenn Du wüsstest.
Wenn Du wüsstest, wie viele Nächte ich wach lag, über Zahlen nachdachte, über Strategie, über Sinn.
Wie oft ich mir die Frage stellte: „Warum tue ich das?“
Und jedes Mal kam dieselbe Antwort: „Weil ich Liebe verkaufen will – nicht Produkte.“
Verkaufen mit Haltung und Herz ist kein Spruch. Es ist ein Marathon ohne Zielzeit.
Du läufst, stolperst, stehst auf, lernst, atmest weiter.
Es ist kein Weg für Ego, sondern für Seele.
Ich musste akzeptieren, dass Wachstum nicht linear ist.
Dass Erfolg sich nicht in Likes oder Leads messen lässt, sondern in der Tiefe, in der Du bleibst, wenn der Applaus ausbleibt.
Und ich begann, Dinge anders zu sehen.
Ich sah plötzlich die Schönheit in der Stille.
Die Kraft in einem ehrlichen Gespräch mit einem Kunden, der kein Coaching gebucht hat, aber nach dem Gespräch sagte: „Danke, das hat mich bewegt.“
Ich sah die Stärke in den kleinen Momenten – im Schreiben, im Zuhören, im Dabeibleiben.
Und dann passierte etwas Wundervolles.
Mitten in dieser Phase des Stillstands kamen Menschen, die mich inspirierten.
Ein neues Netzwerk öffnete sich.
Ich durfte Mentoren treffen, Unternehmerinnen und Unternehmer, die nicht über Zahlen sprachen, sondern über Haltung. Über Sinn. Über Verantwortung.
Ich lernte, dass Erfolg im Außen nur dann entsteht, wenn das Innere bereit ist.
Und das Innere wird nicht in guten Zeiten gebaut – sondern in den Jahren, in denen Du geprüft wirst.
Ich erinnere mich an einen Satz, den mir ein Freund sagte:
„Mike, vielleicht ist das, was Du gerade erlebst, kein Rückschritt. Vielleicht ist es ein Fundament.“
Und dieser Satz blieb.
Er änderte meine Perspektive.
Ich begann, 2025 nicht mehr als verlorenes Jahr zu sehen, sondern als Fundament für alles, was kommt.
Ich sah: Ich habe mein Buch weiterentwickelt, mein YouTube-Kanal hat die Tausender-Marke erreicht, mein LinkedIn wächst organisch, meine Marke wird stabiler, klarer, echter.
Und vor allem: Ich bin als Mensch gewachsen.
Denn was nützt der Umsatz, wenn Du Deine Haltung verlierst?
Was nützt die Reichweite, wenn Du Dich selbst nicht mehr erkennst?
Was nützt das Branding, wenn kein Herz dahinter schlägt?
Ich glaube, genau das ist der Punkt, an dem viele aufgeben.
Weil sie vergessen, dass wahres Wachstum Zeit braucht.
Weil sie glauben, Sichtbarkeit käme von heute auf morgen.
Aber Sichtbarkeit entsteht nicht nur durch Algorithmen.
Sie entsteht durch Authentizität. Durch Wiederholung. Durch Glaubwürdigkeit.
Ich habe in diesem Jahr Fehler gemacht. Ja.
Ich habe zu wenig Werbung geschaltet.
Ich habe zu sehr auf organisches Wachstum gesetzt.
Ich habe mich manchmal zu sehr auf den Inhalt konzentriert – und zu wenig auf Reichweite.
Aber weißt Du was? Ich bereue es nicht.
Denn in dieser Phase habe ich gelernt, wie Marketing wirklich funktioniert: von innen nach außen.
Marketing ist kein Werkzeug, es ist ein Spiegel Deiner Energie.
Wenn Du innerlich brennst, spüren das die Menschen.
Wenn Du innerlich leer bist, helfen Dir keine Werbeanzeigen.
Und genau hier habe ich begonnen, mein Fundament neu zu legen.
Ich habe meine Energie aufgeladen.
Ich habe mich erinnert, warum ich diesen Weg gehe.
Ich habe verstanden, dass Verkauf nicht Manipulation ist, sondern Inspiration.
Dass Sichtbarkeit kein Selbstzweck ist, sondern Dienst.
Heute kann ich sagen: Ich bin geprüft – aber nicht gebrochen.
Ich bin müde – aber nicht leer.
Ich bin still geworden – aber klar.
Und ich weiß, dass 2026 mein Jahr des Durchbruchs wird.
Nicht, weil ich mehr plane, sondern weil ich mehr spüre.
Nicht, weil ich mehr werbe, sondern weil ich gezielter wirke.
Nicht, weil ich größer denke, sondern weil ich tiefer handle.
Und ich wünsche mir, dass Du das Gleiche erkennst.
Dass Du Deine Prüfungen nicht mehr als Rückschritte siehst, sondern als Segnungen.
Dass Du aufhörst, Dich zu vergleichen – und anfängst, Dich zu verstehen.
Dass Du begreifst: Die mageren Jahre sind die Lehrjahre des Erfolgs.
Wenn Du durch die Dunkelheit gehst, wächst Deine Wahrnehmung.
Wenn Du verlierst, lernst Du zu schätzen.
Wenn Du innehältst, erkennst Du, was wirklich zählt.
Ich habe gelernt:
Vertrauen ist der schönste Beweis von Stärke.
Geduld ist der härteste Test der Seele.
Und Dankbarkeit ist die Brücke zwischen Krise und Klarheit.
Ich blicke heute auf 2025 nicht mit Groll, sondern mit Demut.
Ich bin dankbar für jedes Nein, das mich auf das nächste Ja vorbereitet hat.
Dankbar für jede verschlossene Tür, die mich zwang, eine neue zu bauen.
Dankbar für jeden Moment der Unsicherheit – denn er hat mich echt gemacht.
Und während viele über Ziele für 2026 sprechen, wünsche ich mir nur eines:
Tiefe.
Echtheit.
Verbindung.
Denn am Ende zählt nicht, wie laut Du bist.
Sondern, wie echt Dein Echo ist.
Wenn Du bis hierhin gelesen hast, dann bist Du Teil dieser Reise.
Und vielleicht stehst auch Du an einem Punkt, an dem Du sagst:
„Dieses Jahr war anders, aber es hat mich stärker gemacht.“
Dann weißt Du, wovon ich spreche.
Ich lade Dich ein, diese Energie mitzunehmen.
Mach 2026 zu Deinem Jahr des Aufbruchs.
Nicht mit Druck, sondern mit Haltung.
Nicht mit Angst, sondern mit Klarheit.
Nicht mit Ego, sondern mit Herz.
Und wenn Du spürst, dass Du auf dieser Reise Begleitung willst, dann komm in die LoveSelling-Welt.
Dort geht es nicht um Taktiken, sondern um Wahrheit.
Nicht um kurzfristige Tricks, sondern um langfristige Wirkung.
Nicht um Performance, sondern um Persönlichkeit.
Denn das ist es, was bleibt.
Love it. Sell it.
Euer Michael (Mike)