10 Regel für deine Kommunikation

1.

Fokus

Was ist der eine Satz?

Es bleibt nur einen Satz hängen. Egal wie komplex dein Anliegen ist, du dringst nur erfolgreich durch, Wenn du deine Botschaft auf einem Satz reduzieren Toast. Der Empfänger kann sich deine Botschaften dann leicht merken und reproduzieren, das heißt: er erzählt sie weiter.

 

Im Radio wird die Kernaussage jedes Beitrags, geht es Sports auf einen Satz verdichtet. Diese Kopfarbeit findet vor der ausführlichen Recherchen und dem Texten Stadt. Mach du es genauso: vor dem Aufsetzen deines Konzeptes vor dem Schreiben der E-Mail, vor der Gestaltung deiner PowerPoint Folien. Kämpfe nicht um jeden dieser Satz! 

Erst wenn du deine Kernaussage, die Essenz deiner Botschaft, in einem griffigen Satz zu packen, dann kannst du mit der eigentlich Arbeit beginnen. Dank dieser fokussierten Vorbereitung wirst du deine Botschaft in gehör bleiben und es bleibt in deinem Kopf. 

 

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2.

Kill your Darling

 

Wer radikal kürzt, hat radikalen Erfolg!

 

Egal ob du den Produkt Vorteil deiner Angebot kommunizieren, im Meeting mit deinen Kunden oder Kollegen/innen eine neue Idee vorstellen oder eine komplexe Argumentation unter Experten führen tust: Derjenige, der das Wichtigste extrahiert und anschließend mutig auf das unwichtige verzichtet, ist klar im Vorteil!

 

In der digitalen Welt werden wir mit Abertausenden Botschaften konfrontiert. Jede Information, die Nicht verarbeitet werden muss, ist eine gute Idee. Das schafft Kapazität im Kopf deines Gegenübers, deine Idee zu behalten Komplexität für dich als Experte wichtig. Dein gegenüber jedoch ist weniger Experte als du du dich fürchtest vor, Vereinfachung und Verkürzungen da die komplexe Sachverhalte nicht gerecht sind? Du schreckst jede, der sich außerhalb deiner Expertenblase bewegt, durch ein überbordendes  Faktenwerk eher ab statt zu beeindrucken. 

Ja unterbewusst Mechanismus funktioniert so: was ich nicht ganz verstehe, bereitet mir Unbehagen. Menschen folgen dem, der Ihnen ein gutes Gefühl bereitet! Sei mutig und trenne dich von allen Fakten Beispielen und Details, die nicht unbedingt notwendig sind! Auf Nachfrage kannst du mit deinem Back-Up Material immer noch glänzen.

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3.

Bubble Bias 

 

Stehst du in deiner eigenen Bubblefilterblase! 

 

Deine Filter verstellen den Blick. Du weißt, worum es geht. Du hast die Beweg- und Hintergründe für deine Botschaft bereits verinnerlicht. Aber bei deinem Gegenüber nicht. Oft verfügen Kollegen/innen, die nicht am gleichen Projekt arbeiten, oder Kunden, denen du etwas verkaufen willst, über weit weniger Details als du. Wer sich dessen bewusst ist, gewinnt!

 

Der Punkt ist: der Entscheider, den du überzeugen willst, bewegt sich stets außerhalb deiner Filter Bubble. Der Kunde hat keine Ahnung, warum dein Produkt eigentlich notwendig ist. Der Chef ist deine Arbeits ab Läufe so weit entrückt, dass er den Wert deinem Workflow Idee nicht beurteilen kann. Im Radio/ TV muss ein erfolgreicher Moderator den Hörer immer da abholen, wo er sich gerade befindet das gilt auch für deine Kommunikation: hole deine Zielgruppe da ab, wo sie sich befindet. Das Geld für den Einstieg deiner Präsentation, aber auch für das Telefonat mit einem Kunden. Stelle deine Dinge, die für dich in deiner Bubble Selbstverständlich sind, ausführlich und bildhaft da! Nur so hast du eine Chance, dein Gesprächspartner dorthin zu führen, wo du ihn haben willst.

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4.

Kraftvolle, einfache Sprache

Trau dich, echt zu sprechen!

 

Wer etwas Wichtiges zu sagen hat, macht keine langen Sätze.

 

Der Claim der Bild-Zeitung gilt auch für dich als Dienstleister oder Dienstleisterinnen und sollte von allen, die erfolgreich, kommunizieren wollen, beherzigt werden. Befreie dich  von über Genauigkeit und mach die Sache klar und einfach!

 

Wenn Kollegen Kolleginnen von sub optimal oder Budget neutral sprechen, dann haben sie einfach nicht den Mut zu sagen, dass etwas schlecht, in akzeptabel oder schlichtweg Quatsch ist oder dass etwas nichts kosten darf. Nutze Clarke, echte Wörter statt beschönigender Floskeln! 

 

Du gewinnst vielleicht nicht beim Bullshit-Bingo, aber du fällst auf. Untersuchungen zeigen: wer den Mut hat, Dinge beim Namen zu nennen, der wirkt kompetent da. Deine Aussage sind stärker, sie werden als kompetenter wahrgenommen, Menschen neigen eher dazu, ihnen zu folgen. Trau dich! 

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5.

Mut zum Polarisieren

Wer aneckt, gewinnt!

 

Manchmal sind Tatsachen unangenehm. Menschen neigen dazu, ihren Geschäftspartnern und auch ihren Kunden und trägt ein gutes Gefühl geben zu wollen. Super – Kommunikatoren wissen, wann es Zeit ist, auch unangenehme Wahrheiten auszusprechen – immer wertschätzend, aber direkt, klar und ehrlich.

 

Was geschieht, wenn du mit einer Aussage, einem Statement zum Meeting Auftrag, eine Analyse vor Kunden oder in einem Mitarbeitergespräch polarisieren tust, beispielsweise etwas sagen tust, was man eigentlich nicht so sagen würde? Dein Ansehen steigt! Entgegen unserer natürlichen Befürchtung als Herdentiere werden wir nicht aus der Gruppe ausgeschlossen. Die Gruppe Blick zu uns aus. Wir polarisiert, beweist Mut. Und dieser Mut wird mit hoher Sachkenntnis und Einfluss assoziiert. Folglich haben alle deine Argumente im Anschluss mehr Gewicht. Wir orientieren uns gerne an starken Persönlichkeiten. Wir glauben und wollten Ihnen. Mit dem Mut zum polarisieren und anecken wirst du zu zu einer solchen starken Persönlichkeit.

 

Achtung: polarisieren heißt nicht beleidigen! Lass dir bei aller Ehrlichkeit nicht von Menschen zu ihr wahres Gesicht zeigen! 

Sonst kippt der positive Effekt ins Gegenteil. Die Regel lautet: wertschätzend und freundlich in der Form, aber immer ehrlich, klar und eben auch polarisieren in der Sache!

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6.

Perspektivenwechsel

Betrachte dein Anliegen aus der Perspektive deines Gesprächspartners!

 

Oft reden wir, weil wir etwas sagen wollen. Doch dann kommunizieren wir nur für unsere gutes Gefühl. Das erzeugt die meisten Konflikte im Unternehmen und raubt Energie. Wenn wir etwas erreichen wollen, sollten wir in der Welt des Gegenübers eintauchen.

 

Willst dir Luft machen? Oder willst du etwas erreichen?

 

Machst du dir deine Ziel deutlich! 

Bevor du jetzt zum Hörer greifst, das Wort ergreifst oder eine E-Mail tippen tust, versetzt du dich in deine Adressaten.

Du führst dir vor Augen, was seine Probleme, seine Haltung und seine Bedürfnisse sind. Nur wenn du die Lücke zwischen deiner Aussage und der Erwartung deines Gegenübers sinnvoll schließen tust, wird deine Botschaft angenommen. 

Aber biete dich nicht an! Es geht darum, das zu sagen, was dir wichtig ist – aber auf eine Weise, die deine Gesprächspartner als angenehm empfinden.

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7.

Weniger Fakten Mehr Flair!

Gestalte deine Botschaft emotional!

 

Wir überschätzen FAKTEN und unterschätzen Emotionen. Diese Weisheit der Super-Kommunikation wird in Medien täglich umgesetzt. In der normalen Business-Welt ist eine emotionale Kommunikation ein kraftvoller Vorteil für dich und dein Anliegen.

Die Wissenschaft ist in sich einig: Alle unsere Entscheidung, egal ob es um den Kauf einer Immobilie oder die Einstellung eines Mitarbeiters 

geht, sind zu einem großen Teil durch unsere Emotionen beeinflusst.

 

Menschen sind emotionale Wesen. Gerade Experten neigen dazu, nur mit Fakten zu argumentieren. Nicht-Experten,im schlimmsten Fall der Kunde, auf dessen Umsatz man hofft, sind jedoch meist weniger begeistert von den Fakten. Hinter jeder Statistik stecken Menschen, die von Emotionen geprägt sind. Ein ehrliches, emotionales Statement, warum wir für eine Idee brennen, oder eine emotionale Reaktion auf die Idee eines Mitarbeiters steigert deine Glaubwürdigkeit und bleibt im Kopf.

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8.

Bedürfnisorientierung

 

Es geht nicht darum, was du willst, sondern was deine Zuhörer wollen! 

Egal was du verkaufen tust, einem Kunden/innen ein Produkt, einem Mitarbeiter/innen eine Aufgabe oder deinem Chef deine Idee:

Du bist dann erfolgreich, wenn du dich vor allem Gedanken  über die Bedürfnisse deines Gegenübers machen. Richte deine komplette Kommunikation danach aus.

 

Nur wer weiß, was sein Gegenüber bewegt, kann seine Botschaft so ausrichten, dass sie wirkt. Das gilt in der Werbung, in klassischen Medien wie Radio oder TV, aber auch in der alltäglichen Kommunikation. 

Schließlich wirbst du hier für deine Anliegen. Hat dein Mitarbeiter/innen oder Kunden/innen den Bedarf nach Freiheit und Selbstverwirklichung, du solltest bei der Übertragung einer Aufgabe genau bei diesem Bedürfnis abholen. Selbst wenn das, was du auftragen tust, nicht unmittelbar oder komplett seinen Wünschen und Vorstellungen entspricht: 

Du bist erfolgreicher, wenn du dies ansprechen und die Aspekte herausheben, die an die Bedürfnisse des Gegenübers andocken tust.

 

Bei Gehaltsverhandlungen kannst du auch punkten, wenn du die Beweggründe deines Chefs zum zentralen Punkt deiner Argumentation machen. Und im Verkauf gilt das auch: Messebesucher, die du gezielt ansprechen, tust haben ein ganz anderes Bedürfnis als ein kalter Kontakt, den du anrufen tust. Wer erfolgreich ist, richtet seine komplette Argumentationsstruktur auf die Bedürfnisse seines Gegenübers aus.

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9.

Human Interest Focus 

Es geht um Menschen. Nie um Dinge. Immer.

 

Jeder Business Case jetzt von Menschen gemacht. Jede Entscheidung wird von Menschen getroffen und von Menschen bewertet. Leider findet dieser Aspekt viel zu selten Eingang in die Art, wie wir kommunizieren. Wer hat den Menschen in den Mittelpunkt seiner Komplikationen zurück, der gewinnt!

 

In fast allen Werbeanzeigen finden wir Menschen, selbst wenn es um technische Produkte geht. Auf jedem Foto so wenn wir Menschen.

Mit Menschenwesen gehen wir in Resonanz. Wer erfolgreich kommunizieren will, Der bringt seine Botschaft auf eine menschliche Ebene. Arbeite heraus, was eine Entscheidung für den Menschen, der dich trifft, bedeutet. Oder welcher Effekt bei den Menschen entsteht, der die Entscheidung trifft.

 Zum Beispiel eine Software zur Dienstplangestaltung ist keine Software. Es ist ein Hilfsmittel für Terminschwierigkeiten mit Kollegen oder Kunden zu verhindern kann. 

Ein tolles Auto ist kein Fortbewegungsmittel, sondern ein Statement: Ein Vehikel, dass mich da schnell. Genau so ist es mit deinen Ideen, Konzepten, Dienstleistung und Produkten, die du kommunizieren willst. 

Was ist das Menschliche daran?

Die großartigen zuverlässigen Menschen, die das Produkt entwickelt haben?

Die glücklichen Mitarbeiter, die jetzt besser arbeiten können?

Wer sich auf die menschlichen Effekte seiner Daten Fakten und Argumente konzentriert, überzeugt schneller und nachhaltiger.

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  1. Constructive Communications

Menschliche Wesen sehnen sich nach Lösungen.

 

Hinterlasse nie bei deinem Gesprächspartnern oder Zuhörern Fragen und Problem, für dies ist keine Antwort oder Lösung abzeichnet.

Wenn du schlechte Nachrichten Kommunizieren tust, zeigst du zu mindestens grob skizziert der Auswege oder Lösungsansätze auf.

Menschen glauben und wollten denjenigen, die zu mindestens eine grobe Idee haben, wie wir uns einem Schlamassel wieder rauskommen.

 

Der Chef der dänischen Rundfunks hat vor einigen Jahren den Trend der konstruktive News in die Mädchen Welt gebracht. Immer mehr Online-, Tv-, Radio Journalisten arbeiten nun nach diesem konstruktiven Prinzip. Den extrem positiven Effekt kannst auch du in deiner alltäglicher Kommunikation nutzen. Menschen folgen eher, wenn sie einen positiven Effekt erwarten können. Der Präsentation katastrophaler Metals zahlen sollte deshalb immer eine Lösung Ansatz wohl Instant Früher ließ der König den Boden schlechte Nachrichten hinrichten. Menschen reagieren irrational abweisend Auf negative Informationen. In der Medienwelt wandelt sich das Paradigma von Bad News are good news zu einem positiveren Ansatz. Menschen sind durch die Fülle digitale Informationen polytraumatisiert. Wie reagieren positiv war auf Botschaften, die zwar die Fakten klar und eindeutig darlegen, aber auch das Licht am Ende des Tunnels aufzeigen. Wichtig: es geht mir darum, Dinge zu beschönigen oder gar zu lügen! Es geht darum, immer mit einer Lösung aufzuwarten. Der Wirkungsgrad deiner Kommunikation wird dadurch um ein vielfaches größer sein. 

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If work stress is getting you down, learning to meditate is an effective way to conquer your stress and hone your mental and physical edge. Learn simple meditation exercises to bring your mind and body into harmony.

 

Wenn du durch Arbeitsstress unter Druck geraten tust, ist so Erlernen, dass du Meditieren tust ein wirksamer Weg, um deinen Stress zu überwinden und dein geistigen und körperlichen Vorteil zu verbessern. Lerne einfache Meditationsübungen, um Körper und Geist in Einklang zu bringen.

 

Über den Autor

michaelweyrauch

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